Persönliche Abschiednahme

Wir planen und gestalten die Abschiednahme und Beisetzung nach Ihren Wünschen und setzen uns mit allen für die Umsetzung notwendigen Partnern – für die musikalische Untermalung, die Trauerrede oder die Floristik – in Verbindung.

Ein individueller Abschied setzt sich aus vielen Elementen zusammen, wie z. B. der Trauerrede, dem musikalischen Rahmen, der Dekoration sowie Blumenschmuck und Trauerdruck. Wir beraten Sie zu Ihrer persönlichen Wahl. Bitte informieren Sie uns auch, wenn Sie sich aktiv und kreativ in die Gestaltung der Trauerfeier einbringen möchten. Eine Rede aus dem Kreise der Angehörigen oder ein vorgetragenes Musikstück verleihen der Abschiednahme einen besonders ureigenen Charakter.

Trauerfloristik

Ein Zeichen der Wertschätzung

Im Trauerfall vermitteln Blumen, Kränze und Gestecke Anteilnahme und Trost. Einigen Blumen wird auch eine besondere Symbolik zugeordnet, die Ihnen die Auswahl vielleicht erleichtern kann. Hierzu haben wir für Sie in ein kleines Blumenlexikon zusammengestellt.

Blumenlexikon

  • AkeleiSieg des Lebens über den Tod, Symbol des Heiligen Geistes (Mai)
  • AnemoneBedrohte Liebe, Abschied und Vergänglichkeit
  • CallaAuferstehung, Hingabe und Verführung
  • ChrysanthemeTotengedenken
  • EfeuUnsterblichkeit, Leben und Tod
  • HyazintheDas jährliche Wiedererwachen der Natur
  • GeißblattDauer und Beständigkeit, lang anhaltender Genuss
  • KaiserkroneEdelmut, Trauer und Anteilnahme
  • KamelieFreundschaft und Streben nach Harmonie
  • KornblumeSymbol der Himmelskönigin Maria
  • KrokusHimmlische Glückseligkeit)
  • LevkojeHeiterkeit und friedliches Dasein
  • LilieReinheit, Liebe und Tod
  • LorbeerFrieden und ewiges Leben
  • LotusUnsterblichkeit
  • MimoseTod, Leben und Unsterblichkeit
  • NarzisseSchlaf, Tod und Wiedergeburt
  • NelkeFreundschaft und Liebe
  • PrimelHoffnung
  • RoseLiebe, Schönheit und Vergänglichkeit
  • StiefmütterchenDreieinigkeit und Erinnerung
  • VeilchenDemut und Hoffnung
  • VergissmeinnichtErinnerung und Abschied in Liebe
  • WacholderEwiges Leben
  • WeideTod und Trauer)
  • ZypresseTod, Trauer und Unsterblichkeit

Schleifentexte

  • Auf Erden ein Abschied – im Herzen für immer
  • Aus Gottes Hand ̶ in Gottes Hand
  • Danke, dass es Dich gab
  • Danke für alles
  • Danke für die schöne Zeit
  • Dein Leben endete noch bevor es begann
  • Dein stilles Einschlafen ist unser Trost
  • Deine Liebe wird immer in unseren Herzen sein
  • Den Augen fern, dem Herzen ewig nah
  • Deo volente (So Gott will)
  • Die Liebsten gehen zu schnell
  • Du bist in unseren Herzen
  • Du fehlst
  • Du wirst immer bei uns sein
  • Ein Engel nahm Dich bei der Hand
  • Ein letzter/stiller Gruß
  • Es ist schön, Dir begegnet zu sein
  • Es tut so weh
  • Friede Deiner Seele
  • Gott behüte Dich
  • In liebevollem Gedenken
  • In stillem Gedenken
  • In tiefer Verbundenheit
  • Lebewohl
  • Ruhe in Frieden

Trauerdruck

Trauerdrucksachen individuell gestalten

 

Bei uns erhalten Sie eine Auswahl verschiedener Druckprodukte. Anzeigen, Trauerkarten und -briefe sowie Danksagungen gestalten und drucken wir nach Ihren Vorstellungen.

Bei der Gestaltung Ihrer Drucksachen und der Wahl der passenden Texte sind wir Ihnen gerne behilflich.

Zitate zu den Themen Tod, Trauer, Sterben

  • Groß ist die Mühe, den Himmel zu ersteigen, doch für die Seele ist es eine Heimkehr.
    (Lucius Annaeus Seneca)
  • Denn hinderlich, wie überall, ist hier der eigene Todesfall.
    (Wilhelm Busch)
  • Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern. Meine Liebe wird mich überdauern und in fremden Kleidern dir begegnen und dich segnen.
    (Joachim Ringelnatz)
  • Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt.
    (Goethe, Egmont)
  • Gib uns Deinen Frieden, Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt.
    (Augustinus)
  • Der Tod ist die letzte Begrenzung des Lebens.
    (Horaz)
  • Der Tod ist nichts Schreckliches; nur die fürchterliche Vorstellung vom Tode macht ihn furchtbar.
    (Epiktet)
  • Requiescat in pace (R I P) Ruhe in Frieden
    (Psalm 4, 9)
  • Was soll der fürchten, der den Tod nicht fürchtet.
    (Schiller, Die Räuber)
  • Es ist ungewiss, wo der Tod uns erwartet, erwarten wir ihn überall.
    (Michel Montaigne)
  • Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren.
    (Johann Gottfried Seume)
  • Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind, und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.
    (William Shakespeare)
  • Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde Euch wiedersehen und Euer Herz wird sich freuen.
    (Joh. 16,22)
  • Nicht das Zeitliche, sondern das Ewige bestimmt die Würde des Menschen.
    (Jean Paul)
  • Liebe wechselt nicht mit Stunde oder Woche, weit reicht ihre Kraft bis zum letzten Tag.
    (Shakespeare)
  • Unser Leben geht hin in Verwandlung.
    (Rainer Maria Rilke)
  • Kein Stäubchen, kein Atom Materie kann zu nichts werden ̶ und des Menschen Geist ängstigt sich damit, dass der Tod die Vernichtung seines Wesens sei.
    (Arthur Schopenhauer)
  • Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.
    (Joseph von Eichendorff)
  • Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes.
    (Oscar Wilde)
  • Nicht alles von mir wird sterben.
    (Horaz)
  • Am Ruheplatz der Toten, da pflegt es still zu sein, man hört nur leises Beten bei Kreuz und Leichenstein.
    (Ludwig Uhland)
  • Wie durch den Eintritt der Nacht die Welt verschwindet, dabei jedoch keinen Augenblick zu sein aufhört, ebenso scheinbar vergeht Mensch und Tier durch den Tod, und ebenso ungestört besteht dabei ihr wahres Leben fort. (Arthur Schopenhauer)
  • Der Körper wird wie ein Kleid zerreißen, aber ich, das wohlbekannte ich, ich bin.
    (Johann Wolfgang von Goethe)
  • Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch. Wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist.
    (Novalis)
  • Kein Tod ist in der Schöpfung, sondern Verwandlung; Verwandlung nach dem weisesten besten Gesetz der Notwendigkeit, nach welchem jene Kraft im Reiche der Veränderungen sich immer wirkend erhalten will und also durch Anziehen und Abstoßen, durch Freundschaft und Feindschaft ihr organisches Gewand unaufhörlich ändert. (Johann Gottfried Herder)
  • Stark wie der Tod ist die Liebe. Auch Wasserfluten löschen sie nicht aus.
    (Hoheslied 8,6)
  • … und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise ̶ und die Reise ist zu Ende.
    (Matthias Claudius)
  • Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.
    (Immanuel Kant)
  • Es ist besser, etwas gehabt und wieder verloren zu haben, als es nie gehabt zu haben.
    (Walisisches Sprichwort)
  • Wenn du an mich denkst, erinnere dich an die Stunde, in welcher du mich am liebsten hattest.
    (Rainer Maria Rilke)
  • Unser Erdenleben ist der Same der Ewigkeit, unser Körper vergeht, aber die Seele stirbt nicht.
    (Hans Christian Andersen)
  • Der Tod ist gewissermaßen eine Unmöglichkeit, die plötzlich zur Wirklichkeit wird.
    (J. W. von Goethe)
  • Es sind die Abschiede, die verbinden.
    (Unbekannter Verfasser)

Trauermusik

Klangfarben für die Erinnerung

Die ausgewählten Musikstücke erklingen in der Erinnerung auch lange nach der Trauerfeier. Nehmen Sie sich die Zeit für die Auswahl. Hören Sie die Lieblingslieder des Verstorbenen noch einmal an, vielleicht treffen Sie in kleiner Runde Ihre Auswahl. Falls in Ihrem Bekanntenkreis jemand ein Instrument spielt oder singen kann, könnten Sie ihn darum bitten, dies bei der Trauerfeier zu tun. Wir vermitteln Ihnen auf Wunsch auch gerne einen Organisten oder andere Musiker. Bei CD- oder MP3-Einspielungen sorgen wir für die einwandfreie technische Qualität.

Um Sie bei der Auswahl der Musik zu unterstützen, haben wir eine Auswahl klassischer und moderner Titel mit Anspielmöglichkeit vorbereitet:

Klassische Stücke:

  • J. S. Bach:Air, aus D-Dur-Suite BWV 1068/Toccatta und Fuge d-Moll BWV 565
  • J. S. Bach/Gounod: Ave Maria
  • L. v. Beethoven: Mondscheinsonate 1. Satz, Op. 27, Nr. 2/
  • E. Grieg: „Morgenstimmung“/Solveig's Song
  • G. F. Händel: Largo
  • W. A. Mozart: Ave verum/Klavierkonzert Nr. 21, Andante
  • F. Schubert: Ave Maria/Heilig, heilig, heilig
  • R. Schumann: Träumerei
  • F. Silcher: So nimm denn meine Hände
  • G. Verdi: Freiheitschor der Gefangenen/Nabucco

Moderne Stücke:

  • Elton John: Candle In The Wind
  • Israel Kamakawiwoʻole: Over The Rainbow
  • Andreas Gablier: Amoi seg ma uns wieder
  • Enya: May It Be
  • Enya: Only Time
  • Trude Herr: Niemals geht man so ganz
  • Queen: The Show Must Go On
  • Sahra McLachlan: In The Arms Of An Angel
  • Unheilig: So wie Du warst
  • Unheilig: Geboren um zu Leben
  • Bette Midler: The Rose
  • Herbert Grönemeyer: Der Weg
  • Andrea Bocelli: Time To Say Goodbye
  • Paul Potts: Ave Maria
  • Frank Sinatra: My Way
  • Böhse Onkelz: Nur die Besten sterben jung